Einzelgespräche

Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen biete ich eine ambulante Einzelherapie an. Ich behandele das gesamten Indikationsspektrum psychosomatischer Erkrankungen - Depressionen, Burnout-Zustände, Angsterkrankungen, Zwangserkrankungen, Anpassungsstörungen (z. B. Trauer), Somatoforme Störungen (insbesondere Schmerzstörungen), Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgeerkrankungen (z. B. Posttraumatische Belastungsstörung, komplexe Traumatisierungen). Speziell bezüglich der Diagnostik und Therapie von Traumafolgeerkrankungen habe ich ergänzende Ausbildungen gemacht (Zusatzbezeichnung Spezielle Psychotraumatherapie der DeGPT und EMDR-Therapeutin) und habe jahrelange Behandlungserfahrung aus dem klinischen Bereich.

Eine Therapie kann zwischen 3 Monaten und 2 Jahren dauern. In den vielen Fällen benötigen Patienten „nur“ eine Kurzzeittherapie (bis 25 Therapiestunden) oder Krisenintervention. Ziel hierbei ist die Überwindung einer akuten Krise oder die Behandlung einer überschaubaren seelischen Beeinträchtigung. Themen sind z. B. Krisen durch Trennungen, Konflikte/Überlastung am Arbeitsplatz  oder Verlust des Arbeitsplatzes. Auch die Trauer um einen geliebten Menschen kann der Anlass für eine Kurzzeittherapie sein. Nach einer fundierten Diagnostik und Herausarbeitung des zugrunde liegenden Hauptproblems (oder der Probleme) werden wir gemeinsam die Therapieziele und einen entsprechenden Behandlungsplan vereinbaren. Sollte das Gelernte und die gemachten Erfahrungen schnell zu einer Stabilisierung und Lösung führen, kann die Therapie jederzeit beendet werden.

Die Langzeittherapie verfolgt weitgehendere Ziele als die Kurzzeittherapie, nämlich die Veränderung tiefer verwurzelter seelischer Grundstrukturen und die Bearbeitung größerer und komplexer Problembereiche („viele Baustellen“). 

Wir alle sind geprägt von unseren Lebenserfahrungen. Kinder müssen, ob sie wollen oder nicht, die Werte, Bewertungen und Strategien der Eltern übernehmen um sich an die manchmal sehr ungünstigen Gegebenheiten zu Hause anpassen. Wir als Erwachsene merken dann unter Umständen, dass wir damit nicht sehr gut auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet sind. Das Leben wird kompliziert, anstrengend und wenig freudvoll. Es ist schwer  flexibel auf das sich ständig verändernde Umfeld zu reagieren. Vielleicht fällt es schwer befriedigende Beziehungen zu leben und /oder es überfordert uns auch das Berufsleben. Die sich heute so rasant verändernden Bedingungen in der Welt und massiv ansteigenden Anforderungen am Arbeitsplatz verstärken den Leistungs- und Anpassungsdruck, den Menschen sich oft biographisch bedingt bereits selber machen. In der Folge entstehen Erkrankungen wie Depressionen, Burnout, Angst- und chronische Schmerzerkrankungen.

Immer mehr Menschen bemerken zudem, dass sie sich selbst, ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse und ihr Potential kaum kennen. Oft durch eine Krise ausgelöst entsteht der Impuls sich selbst besser verstehen und weiterentwickeln zu wollen. Mancher ahnt, dass in ihm mehr Potential steckt als er lebt und möchte Kontakt dazu. In all diesen Fällen braucht man mehr Zeit um auf tieferen Ebenen zu erkennen, zu verstehen, sich anzunehmen und zu heilen und sich für Neues zu öffnen.